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Die psychische Belastung bei Kindern und Jugendlichen mit Neurodermitis

Das Leben mit Neurodermitis ist nicht immer einfach und stellt junge Betroffene vor zahlreiche Herausforderungen. Kinder und Jugendliche mit Neurodermitis sammeln früh andere Erfahrungen als ihre Altersgenossen. Die Krankheit kann sehr belastend und unangenehm sein, was natürlich auch vom Schweregrad der Erkrankung abhängt. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, sich medizinische und psychologische Unterstützung zu holen.

Durch die Neurodermitis haben Betroffene ein anderes Hautbild als Menschen mit gesunder Haut. Die Hauterkrankung ist äußerlich gut sichtbar und beschäftigt klarerweise die Gedanken- und Gefühlswelt der Leidtragenden. Insbesondere machen einem der nächtliche Juckreiz und die damit einhergehenden Kratzattacken zu schaffen. Zudem muss je nach Allergien auf einige Nahrungsmittel verzichtet werden und die Haut benötigt eine besonders intensive Pflege. Besonders für junge Patienten ist es oft sehr schwierig mit unangenehmen Alltagssituationen umzugehen. Umso wichtiger sind dann die Unterstützung im familiären Umfeld und geeignete Bewältigungsstrategien.

Rollen statt kratzen: Sofort-Hilfe bei Juckreiz

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Der Lipikar Stick AP+ ist für die Anwendung an Armen, Beinen, Händen und Gesicht (sogar Augenlider) geeignet und kann bereits bei Babys verwendet werden. Durch das kompakte Taschenformat ist dieser Stick überall und jederzeit einsatzbereit.

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„Ich bin anders“

Das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen mit Neurodermitis darüber, dass ihre Haut anders ist, kann psychisch sehr belastend sein. Dabei ist es selbstverständlich einmal traurig oder wütend zu sein, oder sich einfach nur zurückziehen zu wollen. Es ist völlig in Ordnung, seine Gefühle zuzulassen.

Wichtig ist es dann nur, trotzdem einen Weg zu finden, die Hauterkrankung als einen Teil von sich zu akzeptieren. Hierbei kann es hilfreich sein, die Unterstützung von Experten (Psychotherapie) zu nutzen. Zudem können Neurodermitis-Schulungen und der Austausch mit anderen Betroffenen dabei helfen, mit schwierigen Situationen besser umzugehen.

Eltern können ihr Kind unterstützen, indem sie darauf achten, das Selbstbewusstsein des Kindes zu stärken. Es gibt keinen Grund, dass das Kind sich für seinen Körper schämen muss. Man sollte offen mit dem Kind über die Krankheit sprechen und es über bestimmte „Auslöser“ der Beschwerden aufklären, damit es diese auch selber vermeiden kann. Außerdem sollte das Kind immer die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen.

Leider gibt es über Neurodermitis immer noch viele Vorurteile und Unwissenheit und so mancher denkt, dass es sich um eine ansteckende Erkrankung handelt. Als Elternteil sollte man in der Schule oder im Kindergarten die Lehrpersonen über den Hautzustand des Kindes informieren. Durch Aufklärung kann man für mehr Verständnis im sozialen Umfeld sorgen. Es kann jedoch trotzdem zu unangenehmen und verletzenden Situationen (Hänseleien, unpassende Bemerkungen über den Hautzustand, Ausgrenzung) für das Kind kommen. Daher ist der Rückhalt von Familie und Freunden wesentlich für das Seelenwohl des Kindes.

Lebensqualität steigern

Ein altes Sprichwort sagt „die Haut ist der Spiegel der Seele“ und gerade deshalb darf man nicht vergessen, dass ein Kind immer noch ein Kind ist. Man sollte die Krankheit auf keinen Fall zum Mittelpunkt machen. Die Lebensfreude ist ebenso wichtig für das Kind wie das Lachen, Spielen und Spaß haben. Positive Gefühle und Gedanken unterstützen den Selbstheilungsprozess bei Neurodermitis, wohingegen sich bei Stress das Hautbild verschlechtert.

Um das Leben für junge Neurodermitis-Patienten angenehmer zu gestalten, kann man als Elternteil auf einige Aspekte achten:

1. Juckreiz und Kratzen: Der Juckreiz bei Neurodermitis ist besonders unangenehm. Ist der Juckreiz stark, sollte man dem Kind durch Kühlung zu einer Linderung verhelfen (z.B. kalte Umschläge, Creme aus dem Kühlschrank). Als Reaktion auf den Juckreiz kratzt sich das Kind, was infolge von nächtlichem Kratzen auch zu Schlafproblemen führen kann. Versucht deshalb die Aufmerksamkeit umzulenken oder Alternativen für das Kratzen zu finden (z.B. klopfen oder streicheln der Haut, weiche Bürsten).

2. Ausgleich: Ganz wichtig ist es, einen Ausgleich für das Kind zu finden. Das kann einerseits das Erlernen einer Entspannungstechnik (Autogenes Training, Yoga) sein, oder die regelmäßige Ausübung einer Sportart. Dadurch kann das Kind Spannungen loswerden und zur Ruhe kommen. Das Kind sollte dies gerne machen und Spaß daran haben.

3. Stress: Stress verstärkt die Symptome bei Neurodermitis und somit die Verschlechterung des Hautbildes. Meidet Stress und Anspannungen soweit wie möglich. Eine Entspannungstechnik kann einen beruhigenden Einfluss ermöglichen.

4. Familienleben: Schafft ein möglichst „normales“ Familienleben, zum Wohle aller. Gibt es Geschwister, die möglicherweise gesund sind, so ist es von Bedeutung, alle Kinder gleich zu behandeln und keinen zu bevorzugen. Jedes Kind benötigt die gleiche Aufmerksamkeit und dieselben Regeln, auch wenn das nicht immer einfach ist. Das Kind mit Neurodermitis sollte in der Erziehung nicht bevorzugt werden und schon gar nicht das Gefühl haben, eine Belastung zu sein. Als Eltern können sie dem Kind einen bewussten Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Sport) vorleben, sodass es diesen als normal annimmt.

5. Neurodermitis nicht als Vorwand gelten lassen: Manchmal möchte das Kind vielleicht am liebsten den Kopf in den Sand stecken oder es schwelgt in Selbstmitleid. Haben sie dafür Verständnis und reden sie offen mit ihrem Kind. Erklären sie ihm, dass es sich lohnt ein Risiko einzugehen. 6. Unterstützung: Es gibt auch die Möglichkeit sich psychologische Hilfe zu suchen. Dabei kann ihr Kind in seinem Selbstbewusstsein und seiner Selbstständigkeit gefördert werden. Auch bei Schulungen lernen Kinder und Jugendliche mit Neurodermitis sich in „ihrer Haut wohlzufühlen“.

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LIPIKAR Baume AP+ ist ein hautberuhigender, rückfettender Körperbalsam bei Neurodermitis, der unmittelbar den Juckreiz mindert. Die Innovation Aqua Posae Filiformis hilft dabei, das Mikrobiom (mikrobakterieller Schutzmantel der Haut) wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Somit wird die Schutzfunktion der Haut gestärkt und neuen Schüben wird vorgebeugt.

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Persönliche Erfahrungen der Autorin

Sabrina Zandl Texterin Journalistin Haut Neurodermitis Wien

Am häufigsten stellte ich mir als Kind die Frage „Warum ich?“. Ich habe es als unfair empfunden, dass andere keine Hautprobleme hatten. Aber manche Dinge lassen sich leider nicht ändern und man muss Schritt für Schritt lernen, damit umzugehen. Was mir als Kind besonders gut geholfen hat, um negative Gefühle besser zu kontrollieren, war ein Kuraufenthalt mit anderen Neurodermitis-Kindern. Das Kennenlernen, der Austausch und die Tatsache dessen, dass es auch andere gibt, waren für mich sehr bereichernd. Es ist auch sehr wichtig, die Krankheit zu verstehen und zu wissen, auf welche „Auslöser“ die Haut reagiert und was man selber dagegen tun kann. In meinem Fall waren die Auslöser vor allem verschiedene Lebensmittel. Am schlimmsten für mich war trotzdem der Juckreiz, gegen den man manchmal wenig machen konnte, da man die Schübe nicht immer kontrollieren kann. Mir persönlich war es als Kind am liebsten, wenn von anderen aus meinem Hautzustand keine große Sache gemacht wurde. Ich war am liebsten in der Natur, in den Bergen oder am Meer, dort habe ich mich immer wohlgefühlt. Wenn ihr nicht mehr weiter wisst, ist mein Tipp für euch: Besucht ein Neurodermitiker-Treffen oder eine Schulung und tauscht auch mit anderen Betroffenen aus, enn ihr seid nicht alleine mit Neurodermitis!
Mag. Sabrina Zandl, Autorin dieses Beitrags und selbst von Neurodermitis betroffen

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