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Das war der Neurodermitis Info-Nachmittag

Unter dem Motto „Hilfe, mein Kind hat Neurodermitis“ haben wir Ende November Eltern betroffener Kinder die einzigartige Chance gegeben, sich kostenlos viele wissenswerte Informationen rund um das Thema Neurodermitis zu holen!

Das Ziel dieses Info-Nachmittages war es, Eltern betroffener Kinder mit anderen Eltern zusammen zu bringen. Keiner versteht die belastende Situation so gut wie jemand, der selber ein Kind mit Neurodermitis hat. Das miteinander reden kann ungemein helfen, besser mit der Gesamtsituation klarzukommen.

Diagnose Neurodermitis - da tauchen viele Fragen auf

Dr. Günther Rainer Dermatologe Hautarzt Kinderdermatologe Wien

Der Wiener Dermatologe Dr. Günther Rainer gab in einem dreistündigen Vortrag wichtige Informationen zu richtiger Hautpflege, welche Textilien besonders gut und welche schlecht sind sowie viele Tipps und Tricks zum besseren Umgang mit dieser Hauterkrankung. Nachfolgend findet ihr eine kleine Zusammenfassung des außerordentlich interessanten Nachmittags.

Wie wird die Haut am besten gereinigt?

Verwendet zum Duschen oder Baden nur lauwarmes Wasser und benutzt ausschließlich ein auf empfindliche Haut abgestimmtes Reinigungsprodukt (zB La Roche-Posay Lipikar Syndet AP+ Rückfettende Duschcreme). Wenn euer Kind gerne badet, dann kann ein Ölbadezusatz gegen die trockene und schuppende Haut vorteilhaft sein beziehungsweise der Badezusatz Kalium-Permanganat desinfizierend wirken. Verzichtet gänzlich auf herkömmliche Seifen, da diese zu einer zusätzlichen Hautaustrocknung führen und damit kontraproduktiv wirken. Nach dem Duschen oder Baden sollte die Haut nur trocken getupft werden. Vermeidet ein zu starkes Abrubbeln, da dies die Haut zusätzlich belastet.

Wie wird richtig eingecremt?

Achtet stets darauf, dass die Haut sofort nach dem Reinigungsprozess gut mit einer milden und auf die Neurodermitishaut abgestimmte Pflegecreme eingecremt wird (zb La Roche-Posay Lipikar Baume AP+). Die Haut eines Neurodermitikers ist trockener als "normale gesunde" Haut und benötigt daher auch in der schubfreien Phase eine tägliche Hautpflege von Kopf bis Fuß mit rückfettenden Produkten. Es gilt, die Haut durch die tägliche Pflege geschmeidig zu halten, damit der Juckreiz eingedämmt und ein neuerlicher Schub zumindest verringert werden kann. Klopft die Creme sanft in die Haut ein. Wenn der Juckreiz gerade besonders schlimm ist, könnt ihr die Creme im Kühlschrank aufbewahren, weil eine kühle Creme den Juckreiz lindert. Achtet immer auf saubere Hände, bevor ihr euer Kind eincremt. Macht das tägliche Eincremen zu einer Art Ritual, zB verbindet es mit einer angenehmen Massage! Dadurch zieht die Creme besser in die Haut ein und für das Kind ist es eine Entspannung, welche es gerade in einer Schubphase dringend nötig hat. Ihr könnt das Eincremen auch mit dem Erzählen einer schönen Geschichte verbinden. Kinder lieben Geschichten. Malt zB ein Tier, einen Buchstaben oder ein Gesicht mit der Creme auf die Haut auf...

Neurodermitis Information Dr. Günter Rainer

Was ist zu tun im akuten Schub?

Ihr solltet so rasch wie möglich einen Dermatologen aufsuchen, denn es ist wichtig, den Juckreiz-Kratz-Zirkel rasch zu durchbrechen. Für eine schnelle Linderung der Beschwerden wird oft Cortison verschrieben, wobei das Wort „Cortison“ bei vielen Eltern nach wie vor Angst und Schrecken auslöst. Der Dermatologe erklärt: „Diese Furcht ist nicht mehr zeitgemäß, denn bei fachgerechter Cortison-Anwendung überwiegen bei weitem die Vorteile“. Neben der medizinischen Erstversorgung ist im akuten Schub die tägliche Hautpflege Pflicht. Für die entzündeten Hautstellen können wir euch zB die Creme La Roche-Posay Cicaplast Baume B5 empfehlen, die reich an Zink und Panthenol ist und anti-bakteriell wirkt. Dazu könnt ihr das La Roche-Posay Thermalwasser auf die wunde und juckende Haut aufsprühen, das aufgrund seiner einzigartigen Kombination von Mineralstoffen und Spurenelementen hautberuhigend und reizlindernd wirkt. Achte immer darauf, die Fingernägel deines Kindes kurz zu schneiden und sauber zu halten, um Verletzungen durch Kratzen zu minimieren.

Tipp: Intensiv rückfettender und reizmindernder Körperbalsam

La Roche-Posay Lipikar Baume AP+

LIPIKAR Baume AP+ ist ein hautberuhigender, rückfettender Körperbalsam bei Neurodermitis, der unmittelbar den Juckreiz mindert. Die Innovation Aqua Posae Filiformis hilft dabei, das Mikrobiom (mikrobakterieller Schutzmantel der Haut) wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Somit wird die Schutzfunktion der Haut gestärkt und neuen Schüben wird vorgebeugt.

  • 24h ohne Juckreiz
  • zieht schnell ein, fettet nicht, klebt nicht und lässt sich leicht verteilen
  • Thermalwasser aus La Roche-Posay wirkt zusätzlich hautberuhigend
  • Für sofortiges und lang anhaltendes Wohlbefinden

Jetzt neu: Lipikar Syndet AP+ Rückfettende Duschcreme ist eine seifenfreie Körperreinigung als Basispflege zum Duschen bei Neurodermitis und empfindlicher, extrem trockener Haut.

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Ein besonderer Tipp des Dermatologen: „Macht einen fett-feuchten Umschlag! Dazu wird die Haut dünn mit Cortisonsalbe oder Pflegecreme bestrichen und darüber wird ein mit kühlem Wasser oder Schwarztee getränktes Baumwolltuch gelegt. Dieser Umschlag kühlt die Haut sofort und wirkt juckreizlindernd“.

Tipps für Kleidung und Bettwäsche

Bevorzuge nicht kratzende Kleidung aus Baumwolle, Seide, Leinen oder Viskose, denn diese verhindern einen möglichen Hitzestau am Körper. Wolle und Synthetik hingegen wirken juckreizfördernd und sind daher völlig aus dem Kleiderschrank zu verbannen. Wascht jedes Kleidungsstück vor dem ersten Tragen und entfernt alle innenanliegenden Schilder, da diese die empfindliche Haut aufreiben können. Zusätzlich raten wir euch, ausschließlich ein sanftes Waschmittel und keinen Weichspüler zu verwenden.

Neurodermitis und Nahrungsmittelallergie (NMA) bei Kindern

Nur etwa 1/3 aller Kinder mit Neurodermitis hat auch eine echte Nahrungsmittelallergie. Die „Hitliste“ der Nahrungsmittelallergien geht von Hühnerei über Kuhmilch, Weizen, Soja, Nüsse bis hin zu Fisch. Der Neurodermitis-Spezialist erklärt: „Bestimmte Nahrungsmittel gänzlich wegzulassen, führt zu einer Einschränkung der gesunden Entwicklung und einer mangelnden Nährstoff- und Energieversorgung. Seid bei der Ernährung nicht zu streng mit euren Kindern!“

Herr Dr. Rainer beendet seinen Vortrag mit einem Appell: „Kinder mit Neurodermitis haben es in einigen Lebenssituationen schwerer als gesunde Kinder. Schlafmangel durch nächtliche Juckreiz-Kratz-Attacken oder psychische Probleme durch das "andere Aussehen" als hautgesunde Kinder stehen oft auf der Tagesordnung. Aber bei all den Verboten (zB Vorsicht bei Nahrungsmittel) und Geboten (tägliche Hautpflege) darf man letzten Endes nicht vergessen, dass es sich "immer noch um ein Kind handelt". Zu viele Verbote können den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen. Helft eurem Kind dabei, ein halbwegs normales Leben zu führen! Natürlich muss auf bestimmte Grundprinzipen geachtet werden, wie die tägliche Hautpflege oder die Vermeidung bestimmter Allergene. Aber Lebensfreude, Lachen und Spaß am Leben sorgen für eine stabile Psyche und dies ist wiederum notwendig für den Selbstheilungsprozess“.

Lasst nicht die Krankheit über euer Leben bestimmen!

Wir wollen euch auch in Zukunft helfen, trotz Neurodermitis ein angenehmes Leben zu führen. Mit mehr Verständnis für die Grunderkrankung könnt ihr in weiterer Folge besser damit umgehen und langfristig die angespannte Familiensituation verbessern. Ihr seid interessiert, am nächsten Info-Nachmittag dabei zu sein? Meldet euch jetzt per email, wir informieren euch über den nächsten Abend!

Weitere wertvolle Informationen zu Neurodermitis

Diese Veranstaltung wurde mit freundlicher Unterstützung von La Roche-Posay ermöglicht.  

La Roche-Posay
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