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Hautstory Cornelia

Cornelia, 21 Jahre aus Salzburg ist sehr schwer von Neurodermitis betroffen, schon seit über 10 Jahren steckt sie in einem Dauerschub und kämpft sich von einem Krankenhausaufenthalt zum nächsten. Hier ihre Geschichte!

Ganz schnell und kurz meine Geschichte: Ich habe eine ganz starke Atopie. Ich hab das ganze Spektrum. Als Kleinkind ganz schlimm Asthma, irgendwann kam die Neurodermitis dazu, dann irgendwann dauerentzündete Augen, Heuschnupfen, einfach alles. Massiv und therapieresistent. Ich habe seit ca. 11 Jahren einen Dauerschub. Mal mehr, mal weniger.

Beim Hautarzt habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht! Der meinte immer nur „na wenn es mal weg ist, dann kommt es nicht mehr so stark wieder“. Aber weggebracht hat er es nie. Weil die Hautärzte irgendwie einer Maschinerie gleichen, bin ich irgendwann gar nicht mehr hin und hab mir vom Hausarzt jahrelang Cortison-Tabletten geholt. Das half der Haut am Anfang sehr gut, dann immer weniger und ich habe auch gute 20 Kilo zugenommen. Als das Cortison nicht mehr viel brachte und ich aussah wie ein roter Luftballon, bin ich wieder einmal zum Hautarzt, der mich auf Kur schickte. Bad Gleichenberg. Half wenig, aber ich kam vom Cortison weg!

Bis jetzt versteh ich nicht, wie man Leute, die komplett offen sind, in Salzwasserbäder stecken kann. Denn laut Krankenhaus darf man nicht bestrahlen, wenn die Haut entzündet ist, dort wird man aber immer bestrahlt. Die Meinungen gehen halt auseinander. Dann kam eine Überweisung in die Hautklinik. Mein Lieblingssatz ist immer : "Na ich glaub sie bleiben wieder mal da". Haha! Denn hör ich halt leider wirklich sehr oft. Ich bin dort ca. alle 2-3 Monate, das geht einfach nicht. So wird nie etwas aus mir, ich mag doch nicht mein ganzes Leben lang Post durch die Gegend radeln sondern endlich meine Studien abschließen! Dauert eh noch lange genug.

Diese miese Neurodermitis legt einen einfach teilweise lahm. Dabei dürfte ich im Moment gar nichts haben. Ich nehme jetzt seit knapp 3 Monaten das Medikament Cellcept, ein Immunsupressiva. Dazu Telfast und Atarax (Allergietabletten) weil das Jucken mich in den Wahnsinn treibt, ich bin mir aber über deren Wirkung nicht ganz so sicher. Vor kurzem wieder eine Antiobiotika-Tablettenkur, die bei mir so nicht mehr anschlagen, aber "der Chefarzt will das so".

Also ist jetzt wieder ein Cortison-Schub dran "damit die Haut endlich abheilt". An mir klebt das Unglück wie die Bakterienstämme auf der Haut. Ich bin ja wirklich so positiv wie es geht, aber irgendwann reicht es auch mir. Wenn halt endlich das jucken aufhören würde. Wer hat es schon leicht, wir sicher nicht.

Vielen Dank Cornelia für das Niederschreiben deiner Geschichte! Du gibst damit anderen Betroffenen das tröstende Gefühl, nicht ganz alleine mit der Erkrankung zu sein.

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