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hautinfo Check: Gasteiner Heilstollen

Gemeinsam mit sechs hautinfo.at Lesern waren wir im Gasteiner Heilstollen! Wir bekamen Hintergrundinformationen zur Gasteiner Heilstollen-Therapie und durften eine Therapiefahrt mitmachen. Fazit: Sehr interessant und super angenehm für die Haut!

Juckende und schuppende Haut nachhaltig beruhigen im Gasteiner Heilstollen. Eine Radonwärmetherapie wirkt entzündungshemmend und heilungsfördernd bei Neurodermitis und Psoriasis. Der körperliche und seelische Leidensdruck bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Psoriasis ist enorm – und betrifft immer mehr Menschen. Gerade im Sommer fühlen sich viele Betroffene durch die Rötungen oder blutigen, entzündlichen Verkrustungen infolge des Kratzens entstellt und meiden kurze Kleidung. Cortison in Form von Salben und Tabletten hilft meist nur kurzfristig. Viele Betroffene finden dank alternativer Therapien mit Licht oder Radon jedoch einen Ausweg aus diesem Dilemma.

Neurodermitis

Das Immunsystem eines Neurodermitikers kann aus genetischen Gründen (erblich bedingt) zu einer Überreaktion neigen. Es entsteht eine überschießende Abwehrreaktion des Körpers gegen prinzipiell harmlose Stoffe wie Nahrungsmittel, Hausstaub, Pollen, Tierhaare, etc. Aber auch schädliche Umwelteinflüsse sowie psychische Faktoren können das Immunsystem aus dem Gleichgewicht bringen. Das wesentliche Kennzeichen der Neurodermitis ist eine trockene und rauhe Haut (mit Verlust der normalen Regulationsfähigkeit wie Schweißbildung und Temperaturausgleich des Körpers) sowie Juckreiz, welcher sich nach Auseinandersetzung mit den Allergieauslösern verstärkt und dann zu entzündlichen Hauterscheinungen führt.

„Die krankhaften Hauterscheinungen werden als überschießende Abwehrreaktionen von bestimmten Botenstoffen gesteuert, sogenannten Zytokinen. Diese führen über verschiedene andere Prozesse wiederum zur Ausschüttung von Histamin und damit zur Verstärkung von Entzündung und Juckreiz“, erklärt Dr. Simon Gütl, Radon-Experte und ärztlicher Leiter des Gasteiner Heilstollen die für Neurodermitis ursächliche Fehlfunktion. Dieser Teufelskreis lässt sich durch eine sogenannte Radonwärmetherapie durchbrechen. Denn über Haut und Lunge aufgenommen aktiviert Radon den körpereigenen Botenstoff TGF-beta, der entzündungshemmend und heilungsfördernd wirkt. Viele Patienten berichten schon nach wenigen Anwendungen über eine deutliche Verminderung bis hin zum völligen Abklingen der Hautsymptome. „Durch die positive Beeinflussung der Zytokine bleiben die krankhaften Überreaktionen aus und stellt sich wieder ein natürliches Gleichgewicht ein“, weiß Dr. Hölzl aus begleitenden wissenschaftlichen Studien. „Der quälende Juckreiz lässt nach, die Haut kann sich nachhaltig erholen und abheilen.“ Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit verstärken diese Effekte des Radons sogar noch. Die Luft im Heilstollen ist darüber hinaus komplett allergen- und staubfrei.

Psoriasis

Dr. Gütl erklärt: "Die Behandlung im Gasteiner Heilstollen wirkt auch ausgesprochen gut auf die Hauterscheinungen bei Psoriasis Vulgaris, darüber hinaus aber auch auf eventuell entzündliche Begleitsymptome des Bewegungsapparates. Wirksam werden hierbei zum einen die sanfte Hyperthermie im Heilstollen (bei Temperaturen von 37 bis 41,5 Grad und Luftfeuchte von 70-100%) welche an sich schon bekanntermassen entzündungshemmend ist. Zum anderen bewirkt der Radongehalt der Luft insbesondere über die immunologisch sehr wichtigen Zerfallsprodukte als Belag auf der Haut eine direkte Stimulation der Langerhans` Zellen und setzt damit eine Heilungsförderung über Zytokine in Gang. Es ist klinisch nachgewiesen, dass das heilungsfördernde Zytokin TGF-Beta aktiviert wird durch Radon und dadurch auf vergleichbarer Ebene wie die hochmoderne Therapie mit TNF-Alpha Blockern, wenn auch wesentlich sanfter anstelle von direkter Hemmung".

Betroffene können nach einer Kur oft monatelang auf Cortison verzichten und gewinnen durch den Anblick gesunder Haut häufig neues Selbstvertrauen und damit mehr Lebensqualität. Für die Therapie fahren Patienten 3-4 Mal pro Woche mit jeweils einem Tag Pause mit einem Stollenzug ins Innere eines Berges, wo sie die heilsame Kombination aus radonhaltiger Luft und tropischem Klima vorfinden. Je nach Krankheitsbild empfehlen Mediziner eine Radonwärmetherapie über zwei bis vier Wochen.
In Österreich zahlen Krankenkassen die Therapiekosten meist nicht, der Patient muss die Kosten (noch) selber tragen.

Wir bedanken uns beim Gasteiner Heilstollen für den tollen informativen Nachmittag!

Nähere Informationen unter www.radonwaermetherapie.com und www.gasteiner-heilstollen.com

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