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Eine Haut-Kur schafft Linderung!

Eine Hautkur kann die Beschwerden lindern! In den meisten Fällen verbessert sich das Hautbild und bringt langanhaltende Beschwerdefreiheit.  Bei einer Klimatherapie wirkt sich der Klimawechsel positiv auf die Hautbeschwerden aus. Längere Aufenthalte am Toten Meer, am Mittelmeer oder im Hochgebirge bringen eine Linderung von Juckreiz und Co.

Bei Kuren werden Salzbäder, Phototherapien, diätologische Maßnahmen und vieles mehr eingesetzt. Der psychologische Faktor wirkt sich besonders bei einer Haut-Kur lindern auf die Beschwerden aus. Weniger Stress als im heimatlichen Alltag ("Dem Alltag und all seinen Sorgen entfliehen"), der persönliche Austausch mit anderen Betroffenen sowie das Erleben von rascher Besserung der Haut steigert den Kurerfolg.

Eine Haut-Kur, welche von einer österreichischen Krankenkassen bezahlt wird, dauert in der Regel vier Wochen und wird je nach Hautbeschaffenheit und Krankenkasse in einem österreichischen Kurhaus und zum Teil im Ausland (Klimakuren am Toten Meer in Israel oder Jordanien, Nordsee) durchgeführt. Wenn die eigene Krankenkasse nicht zahlt, sollte man sich Angebote für eine private Kur einholen, es gibt mittlerweile sehr gute Angebote.

Ein Klimawechsel verspricht zwar keine Heilung, ist aber eine sehr wirksame Maßnahme zur Linderung bei diversen Haut- und Gelenksbeschwerden. Längere Aufenthalte am Toten Meer, am Mittelmeer oder im Hochgebirge bringen eine Linderung von Juckreiz und Co. Viele Neurodermitis und Psoriasis Betroffene schwören auf einen regelmässigen Kuraufenthalt.

Totes Meer

Das Klima am Toten Meer ist einzigartig für Menschen mit einem Hautproblem. Neben dem salzhaltigen Wasser und dem einzigartigen Sonnenlicht bewirkt diese Therapie eine natürliche Stressreduktion und eine positive Auswirkung auf das Immunsystem. Lass dich verzaubern von Salz-Peelings, Schlammpackungen und entspannten Sonnenbädern.

Das Tote Meer befindet sich im Jordangraben zwischen Israel und Jordanien und ist knapp 70 Kilometer lang und maximal 18 Kilometer breit. Es liegt 400 Meter unter dem Meeresspiegel und ist damit der tiefste zugängliche Punkt der Erde. Es herrscht ganzjährig ein sehr trockenes Klima mit einer sehr geringen Jahresniederschlagsmenge. Durch die tiefe Lage des Toten Meeres ist die Luftschicht über dem Gebiet dicker als sonst auf der Welt. Dies wirkt wie ein Filter und die schädlichen UVB-Strahlen kommen nur mehr abgeschwächt auf die Erde. Man bekommt daher nur selten Sonnenbrand, wobei aber die heilende Wirkung der Strahlen nicht beeinträchtigt wird.

Das Wasser des Toten Meeres weist einen Salzgehalt von 33% auf und ist derart mineralstoffreich, wie es in keinem anderen Meerwasser zu finden ist. Die im Wasser konzentrierten Mineralstoffe unterstützen die Heilung Diese einzigartige Kombination des Wassers und der Luft erzielt den sensationellen Effekt für die Verbesserung des Hautzustandes bei Betroffenen von Neurodermitis, Schuppenflechte, Asthma, Gelenkschmerzen und Vitiligo.

Die Luft ist viel sauerstoffhältiger als in Mitteleuropa und besonders zu betonen ist die speziell hohe Bromsättigung in der Luft. Diese wirkt beruhigend auf das gesamte menschliche Nervensystem und trägt zur Entspannung von Körper, Geist und Seele bei. Schon nach wenigen Tagen wird man viel ruhiger und gelassener und die Schlafqualität nimmt zu. Die Haut heilt innerhalb kurzer Zeit von alleine ab und der Juckreiz wird täglich geringer.

Die Behandlung erfolgt durch das Klima selbst, Ärzte zur Beratung und Unterstützung sind natürlich vor Ort, aber eigentlich sind es nur die Sonne, die Luft und das Meer, welche den heilenden Effekt auf die Haut ausüben. Man sollte ungefähr einen Monat vor dem Aufenthalt am Toten Meer alle Produkte, welche sonnenempfindlich machen können, wie Cortison, Nachtkerzenöl und Johannis-Krautöl weglassen. Sonst besteht die Gefahr, dass die Wirksamkeit des Aufenthalts von vornherein eingeschränkt wird.

Dazu kommt, dass sich dort sehr viele Menschen mit Hautproblemen aufhalten und natürlich ist es auch für die Psyche sehr gut, wenn man unter Menschen ist, welche mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Du kannst dort von Beginn an mit dem Spaghettitop herumlaufen und niemand wird dich verächtlich ansehen wegen deines Hautauschlags an den Armen.

Derzeit erhält man in Österreich unter bestimmten Voraussetzungen eine vierwöchige Kur am Toten Meer genehmigt.

Behandlung von Neurodermitis am Toten Meer

Viele Neurodermitiker dürfen in den ersten Wochen gar nicht im Toten Meer baden, da der hohe Salzgehalt für die empfindliche Neurodermitis-Haut eher verschlechternd wirkt. Die Neurodermitis-Haut profitiert vor allem von der Sonne und vom vorherrschenden einzigartigen Klima am Toten Meer. Am Besten eignen sich für Neurodermitiker die Monate April bis Ende Mai und September bis Mitte November für einen Kuraufenthalt. Der Hochsommer ist aufgrund von Temperaturen um die 50 Grad im Schatten zu meiden. Achtung: Das extrem heiße Klima am Toten Meer ist für Menschen, welche die Sonne und Hitze gar nicht mögen beziehungsweise nicht vertragen, nicht zu empfehlen!

Mittelmeerklima, Nordsee und Hochgebirge

Auch das Mittelmeerklima begünstigt eine Verbesserung des Hautzustandes, daher verbringen mittlerweile viele Betroffene ihren Urlaub am Mittelmeer. Von einigen Patienten hörte ich auch von sehr guten Erfolgen nach Aufenthalten an der Nordsee, beziehungsweise im Hochgebirge. Interessant an dieser Stelle ist, dass im Hochgebirge die Pollenbelastung gleich Null ist. Mittlerweile haben sich einige Hotels in diesen Regionen auf Allergiker-Urlaube spezialisiert.

Der Experte Dr. Marco Harari über die Klimatherapie am Toten Meer

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