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Sanfte Hautreinigung im Winter

Die Umstellung von Sommer auf Winter stellt die trockene Haut vor besondere Herausforderungen. Die Haut spannt, fühlt sich trocken an, ist stellenweise gerötet und schuppt. Wir haben für dich die Infos zur richtigen Hautreinigung im Winter!

Der Wechsel von „draußen kalt – drinnen warm“ setzt der Haut zusätzlich zu. Wenn die Temperaturen sinken, schalten die Talgdrüsen der Haut auf Sparflamme und produzieren weniger Fett. So benötigt die Haut generell mehr Fett, um den sonst natürlichen Schutzfilm auszugleichen. Aber mit ein paar einfachen Tipps bringst du deine trockene Haut besser durch die kalte Jahreszeit. Wenn du unter trockener Haut leidest, fehlt in der obersten Hautschicht Feuchtigkeit und Fett (Lipide). Die Haut fühlt sich rau und schuppig an, ist glanzlos und oft von Juckreiz begleitet. Menschen mit trockener Haut reagieren besonders empfindlich auf Einflüsse von außen, wie Hitze, Sonne oder Kälte. Bei Hautärzten oder in manchen Apotheken können mit einem Spezialgerät bestimmte Eigenschaften der Haut (Lipidgehalt, Wassergehalt, Wasserverlust, etc.) festgestellt werden und du bekommst damit die notwendigen Informationen, wie du deine Haut am Besten pflegen kannst. 

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Ursache für trockene Gesichtshaut im Winter

Was ist die Ursache für trockene Haut?

Es gibt verschiedene Ursachen für trockene Haut. Sie kann sowohl vererbt als auch im Laufe des Lebens „anerzogen“ werden. Bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte gilt trockene Haut als Begleiterscheinung, da die Barrierefunktion der Haut gestört ist. Dabei kann die Haut keine Feuchtigkeit speichern und fühlt sich demnach oft trocken an. Trockene Haut kann aber auch selbst verursacht werden. Zu häufiges und zu heißes waschen der Haut (zu viel Baden) oder die Verwendung falscher Pflegeprodukte kann die Haut austrocknen und dadurch die Symptome verstärken.

Tipp: Louis Widmer Remederm Gesichtscreme

Louis Widmer Gesichtscreme trockene Haut

Diese Wasser/Öl Emulsion mit Anti-Aging Funktion eignet sich hervorragend als Tages- und Nachtpflege für die sehr trockene Gesichtshaut. Sie schützt, pflegt und befeuchtet die Haut Tag und Nacht. Durch die feine, homogene Grundlage vermag sie bis in die tiefen Hautschichten einzudringen, um so die Haut von innen mit den wertvollen Wirkstoffen zu versorgen. Im Winter ist die Remederm Gesichtscreme auch ideal als Kälteschutz. Diese Gesichtscreme eignet sich gleichermaßen gut bei Kinder- und Erwachsenenhaut.

Weitere Infos auf louis-widmer.at

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Richtige Reinigung der Haut

Oft beginnt es nach dem Waschen zu jucken. Wenn du dem Drang nach Kratzen nachgibst, wird die Haut dabei verletzt und in der Folge kann sich die Haut dadurch entzünden. Jedes Waschen der Haut entzieht ihr weiteres Fett und Feuchthaltefaktoren. Daher muss sie nach jedem Waschen eingecremt werden. Es gibt einige Menschen mit sehr empfindlicher Haut, die verwenden gar kein Reinigungsprodukt zur täglichen Wäsche, sie sagen, es reicht ihnen das Wasser alleine zum „sauber“ werden. Dieser Ansatz wir immer wieder gerne diskutiert, es muss jeder für sich selber entscheiden und gilt auch nur für die Körperpflege. Das Gesicht ist den ganzen Tag verschiedensten Einflüssen ausgesetzt und MUSS täglich Abends vor dem Pflegeprodukt gereinigt werden. Seren und Cremes können nur dann gut wirken, wenn die Haut richtig sauber ist und von allen Fett- und Schmutzartikel befreit ist. Achte beim Kauf eines Reinigungsproduktes darauf, dass dieses den natürlichen Säureschutzmantel nicht oder nur gering belastet. Ein Blick auf die Inhaltsstoffe ist unverzichtbar.

Gut geeignet für trockene Haut

  • Produkte mit einem pH-Wert < 7
  • flüssige Reinigungsmittel (=Syndets)
  • Duschcremes und Duschöle mit rückfettenden Substanzen
  • Salzseifen
  • Ölseifen
  • Natürlichste Reinigung: Öl mit Wasser gut vermischen und damit das Gesicht waschen!
  • Gute Öle: Olivenöl, Jojobaöl, Mandel und Avocadoöl
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Nicht geeignet für trockene Haut

  • herkömmliche Seifen: laugen die Haut aus (pH-Wert zwischen 8 und 12)
  • Schaumbildende Substanzen: trocknen die Haut zusätzlich aus (Schaumbäder aller Art)

Tipps zum Baden und Duschen bei trockener Haut

Heißes Wasser und Reinigungsprodukte laugen die Haut aus, daher versuche nur mit lauwarmen Wasser die Haut zu reinigen. Gesunde Haut regeneriert sich innerhalb kurzer Zeit von selber, bei trockener Haut ist die Regenerationsfähigkeit gestört, die Haut wird gereizt und noch mehr Feuchtigkeit geht verloren. Daher gilt bei trockener Haut, maximal zweimal pro Woche darf ein Vollbad genommen werden, bei Bedarf kannst du zweimal täglich Duschen, grundsätzlich aber sollte einmal täglich reichen.

Worauf du beim Baden besonders achten solltest:

  • das Badewasser darf nicht zu heiß sein: maximal 35°C warm
  • Spezialbadezusätze nach Bedarf sollten beigemengt werden
  • die Badedauer sollte 15 bis 20 Minuten nicht überschreiten, da alles darüber die Haut nur wieder verstärkt austrocknen würde
  • die Haut sollte beim Reinigungsvorgang nicht mit einem Waschlappen abgerubbelt werden, denn dies reizt die Haut zusätzlich
  • ausschließliche Verwendung von Spezialshampoos für die Kopfreinigung
  • grundsätzlich sollten Seifen nur dann verwendet werden, wenn sich der Schmutz mit klarem Wasser nicht entfernen lässt nach dem Baden oder Duschen sollte man sich vorsichtig abtrocknen (nicht abrubbeln) und immer gut eincremen.

Tipps bei Neurodermitis oder Schuppenflechte

Bei Neurodermitis oder Schuppenflechte steht trockene Haut auf der Tagesordnung und die Haut muss besonders gut gepflegt werden. Die wichtigste Behandlungsmaßnahme ist das tägliche Eincremen der Haut! Eine Basispflege ist auch während einer schubfreien Phase Pflicht und sollte wie das Zähneputzen fix am Tagesplan stehen. Nachdem die Haut generell sehr feuchtigkeitsarm ist, muss diese speziell nach jedem Duschen eingecremt werden um die Feuchtigkeitsversorgung der Haut sicherzustellen. Denn wenn die Haut austrocknet, beginnt diese zu jucken und mit dem Aufkratzen wird ein neuer Schub begünstigt.

hautinfo.at Tipp

Karin Hafner hautinfo.at Neurodermitis Hilfe

Es ist nicht immer das teuerste Produkt, welches auch den größtmöglichen Nutzen bringen muss! Unumstritten ist, dass Menschen mit empfindlicher und trockener Haut auf gut verträgliche Hautprodukte angewiesen sind und nicht jedes x-beliebige Pflegeprodukt verwenden können. Jedes Produkt wirkt beim Einzelnen individuell und du musst dich durch die Produktpalette durchprobieren. Was beim einem gut hilft, kann bei dir zu Hautausschlag führen und umgekehrt.
Mag. Karin Hafner, hautinfo.at Gründerin

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