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Typische Neurodermitis Symptome

Die Neurodermitis Symptome sind sehr vielfältig. Aber es lassen sich ein paar typische Ausprägungen, welche bei sehr vielen Betroffenen in ähnlicher Form auftreten, festmachen.

Eine Neurodermitis kann grundsätzlich am ganzen Körper auftreten. Typisch bei Kleinkindern sind Hautveränderungen am Rumpf, Kniekehlen, Armbeugen und im Gesicht. In der Windelregion bleiben die Symptome meist aus. Beim Erwachsenen tritt die Neurodermitis oft an anderen Körperstellen auf. Die Hautveränderungen zeigen sich hier häufig im Gesicht, im Hals, im Nackenbereich, auf der Kopfhaut, an den Händen, in den Kniekehlen und in den Beugen der Ellenbogen.

Typische Neurodermitis Symptome im Gesicht- und Kopfbereich

  • Schuppung im Wangenbereich
  • auffällig blasse Haut um die Mundpartie
  • doppelte Lidfalte der Unterlider
  • ausgedünnte Augenbrauen
  • vor allem seitlich eingerissene und nässende Ohrläppchen
  • eingerissene Mundwinkel
  • sehr trockene Kopfhaut 

 

 

Typische Neurodermitis Symptome an Händen und Füßen

  • vertiefte Hautlinien in den Handflächen
  • sehr hohe Trockenheit an den Händen
  • kalte, rötlich-blaue Hände im Winter
  • Bläschenekzem der Hände oder Füße
  • bei Kindern und Jugendlichen: im Winter grobe Hautschuppen an den Fußsohlen

Sonstige oft auftretende Symptome

Es ist zu beobachten, dass Neurodermitiker entweder an einer verstärkten oder an fast gar keiner Schweißabsonderung leiden. Wenn man sehr stark schwitzt, führt dies bei vielen Betroffenen zu Juckreiz-Attacken. Hinwegen wenn der Körper nicht schwitzen kann, geht die Möglichkeit, Giftstoffe auf diese Weise aus dem Körper auszuscheiden, verloren. Richtige Kleidung bei Neurodermitis >

Weißer Dermographismus
Bei Berührung der Haut mit einem spitzen Gegenstand, reagiert die Haut statt sich zu röten mit einer weißlichen Verfärbung.

Reibeisenhaut
An manchen Körperstellen, vor allem an den Oberarmen, kommt es im Laufe der Zeit zu einer verstärkten Verhornung um die Körperhaare herum.

Lichenifikation
Im Verlauf der Neurodermitis-Erkrankung kann es zu der sogenannten Lichenifikation kommen. Darunter versteht man eine Verdickung der Haut, welche mit einer vergröberten Hautstruktur einhergeht. Häufig zu beobachten ist dies an den wenig pigmentierten Hautregionen, wie zum Beispiel im Gesicht. Es bilden sich weiße Stellen, die oft auch spröde, trocken und schuppend sind sowie starken Juckreiz auslösen. Eine Lichenifikation entsteht an Hautstellen, welche durch exzessives Kratzen immer wieder beschädigt werden. Atrophie Wenn über mehrere Jahre die Hautsymptome mit Cortisonsalben bekämpft werden, quittiert dies die Haut mit "Dünnerwerden", und man sieht bei einem Betroffenen die Venen durch die Haut durchschimmern. Dies geschieht durch eine Verringerung des Gewebes. Diese Schäden an der Haut sind in der Regel nicht wieder gutzumachen.

Rötungen, Bläschen oder Knötchen auf der Haut
Diese Symptome betreffen meist einzelne Körperteile, können in Ausnahmefällen aber auch den ganzen Körper befallen. Durch das Kratzen entstehen nässende und verkrustete Hautareale.

Herpesinfektionen
Eine besonders häufige Infektionsgefahr für Neurodermitiker stellen die Herpesviren dar. Viele Menschen tragen den Herpesvirus in sich und die immer wieder auftretenden Lippenbläschen sind bei gesunden Menschen zwar auch nicht angenehm aber nicht so gefährlich wie bei Menschen mit einer bereits geschädigten Hautbarriere. Die Herpesviren können sehr leicht in den Körper eindringen, sich dort vermehren und ein Herpesekzem auslösen. Dieses Ekzem ist häufig mit Fieber und einem allgemeinen Krankheitsgefühl verbunden und wird normalerweise mit virushemmenden Medikamenten behandelt.

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