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Homöopathie bei Neurodermitis

Die Homöopathie gilt unter den Klassikern in der alternativen Heilbehandlung bei Neurodermitis! Homöopathie kann gut mit der Schulmedizin kombiniert werden.

Grundsätzlich gilt Neurodermitis als nicht heilbar. Aber die Symptome wie Juckreiz, Hautrötungen, Ekzeme und sehr trockene Haut lassen sich mit der richtigen Behandlung gut in den Griff bekommen. Neben der Schulmedizin, welche im Akutfall immer als Erstes zum Einsatz kommen sollte, können auch einzelne Methoden der Alternativmedizin zur Linderung der Neurodermitis Beschwerden angewendet werden.

Viele Betroffene setzen auf die Behandlung mit Homöoapathie bei Neurodermitis, vor allem wenn es sich um eine nur leichte bis mittelschwere Neurodermitis handelt.

Was ist Homöopathie?

Homöopathische Tropfen und Globuli regen die körpereigenen Abwehrkräfte an und können dem Körper helfen, sich selbst zu regenerieren. Mit homöopathischer Medizin werden nicht die Symptome bekämpft und unterdrückt, sondern die Selbstheilungskräfte im Körper angeregt, um langfristig eine Linderung der Beschwerden zu erzielen.

Die Homöopathie zeichnet sich durch das sogenannte Ähnlichkeitsprinzip aus, welches besagt, dass Ähnliches durch Ähnliches behandelt werden sollte. Danach sollte ein bestimmtes homöopathisches Arzneimittel gewählt werden, welches bei einem gesunden Menschen genau die Symptome hervorrufen würde, an welcher der Kranke leidet. Ein kranker Mensch ist aus dem Gleichgewicht gekommen, die Homöopathie versucht, den ursprünglichen Gesundheitszustand wiederherzustellen.

Vorteil der Homöopathie

Der Vorteil der Homöopathie liegt klar darin, dass bei der Auswahl des Mittels auf die individuelle Gesamtsituation des Kranken eingegangen wird. Es wird der ganze Komplex an Symptomen miteinbezogen.

Im Falle von Neurodermitis wird damit nicht nur die Hauterkrankung im Außen betrachtet, sondern auch innerliche Symptome wie zum Beispiel Beschwerden mit der Lunge oder dem Darm sowie die psychische Verfassung betrachtet.

Homöopathische Arzneimittel werden als Globuli oder in Tropfenform angeboten und je nach Potenzierung (=Verdünnung) werden diese einmal oder mehrmals täglich verabreicht. Sie sind ungiftig und belasten den Stoffwechsel des menschlichen Körpers nicht.

Bei der Herstellung der homöopathischen Medizin werden die Grundsubstanzen potenziert (=stark verdünnt) und entweder mit Alkohol verschüttelt (HomöopathischeTropfen) oder mit Milchzucker verrieben (sogenannte „Globuli“).

Es gibt verschiedene Stärken (= Potenzen), die den jeweiligen Verdünnungsgrad angeben:

  • D- Potenzen (1:10 Verdünnungen)
  • C- Potenzen (1:100 Verdünnungen)
  • Q-Potenzen: 1: 50.000 Verdünnungen)

Wie wirkt Homöopatgie gegen Neurodermitis

Besonders für die geplagte Neurodermitis-Haut sowie für Nebenerscheinungen wie Juckreiz, Asthma und Allergien gibt es eine Menge verschiedener, gut wirksamer homöopathischer Arzneimittel. Viele Betroffene berichten regelmäßig von einer Linderung der Beschwerden.

Das Spektrum für den Einsatz von Homöopathie bei Neurodermitis Syptomen:

  • Trockene Haut und Ekzeme
  • Juckreiz
  • Bronchitis, Verschleimung, Lunge
  • Herpes
  • Übelkeit
  • Akuter Durchfall und/oder Übelkeit
  • Innere Unruhe und Nervosität
  • Hilflosigkeit, „wenn gar nichts mehr hilft“

Homöopathie bei Kindern

Gerade Kinder scheinen sehr gut auf Homöopathie zu reagieren. Ein Grund dafür ist, dass die ursprüngliche Symptomatik noch sehr unverfälscht ist. Je jünger der zu behandelnde Mensch ist, desto weniger wurde bereits mit verschiedensten Therapien und Medikamenten behandelt. Es macht es für den Homöopathen einfacher, das richtige Mittel zu finden. Andererseits muss sich der Homöopath in Bezug auf die Symptome auf die Aussagen der Eltern verlassen, da kleine Kinder es selbst noch nicht können. Das führt manchmal dazu, dass die tatsächliche Symptomatik verzerrt dargestellt wird und das Finden des richtigen Mittels länger dauert.

Welche homöopathische Mittel werden bei Neurodermitis häufig eingesetzt?

  • Mezereum: gegen starken Juckreiz und Bläschen
  • Oleander: Juckreiz und starke Schuppung im Kopfbereich
  • Borax: Juckreiz und sehr trockene Haut
  • Alumina: trockene und rissige Haut

Homöopathie ergänzt die Schulmedizin

Homöopathie kann zusätzlich zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt werden. Teilweise können auch Nebenwirkungen von Medikamenten reduziert sowie das generelle Wohlbefinden gestärkt werden.

Erwarte „keine Wunder“ über Nacht!

Wie bei den meisten alternativmedizinischen Behandlungsformen brauchst du Geduld und Durchhaltevermögen, wenn die Therapie langfristig Erfolg haben soll.

Eine Therapie dauert mehrere Monate, wobei du zu Beginn mindestens einmal pro Monat ein Gespräch mit dem Homöopathen einkalkulieren solltest. Es kann mehrere Wochen dauern, bis sich ein sichtbarer Erfolg einstellt. Zu Beginn der Behandlung musst du sogar mit einer Verschlechterung der Symptome rechnen, das bedeutet, dass die richtigen Globuli im Einsatz sind. Nach ein paar Tagen klingt die Erstverschlechterung in der Regel ab und die Beschwerden werden weniger.

Was du während der Behandlung beachten solltest

Zwischen der Einnahme des homöopathischen Mittels und dem Zähneputzen sowie dem Kaffeetrinken sollte unbedingt mindestens ein Zeitfenster von einer halben Stunde eingehalten werden.

Wenn du dich für eine Behandlung mit Homöopathie interessierst, gehe zu einem ausgebildeten Homöopathen und lasse dich beraten, welches Mittel für dich passen könnte. Wir raten davon ab, eine Selbstdiagnose bei der Auswahl der Globuli zu erstellen.

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