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Das war der Stutenmilch Informations-Nachmittag

Verschiedene Methoden der Ganzheitsmedizin können bei Neurodermitis, Psoriasis und Akne zur Linderung beitragen! Ende September 2018 fand in Wien ein Informations-Nachmittag zum Thema Ganzheitsmedizin, im speziellen zur Stutenmilchtherapie bei Hauterkrankunen statt. Die Teilnehmer erhielten neben wertvollen Informationen die Möglichkeit, Stutenmilch vor Ort zu probieren sowie die verschiedenen Produkte auf ihrer Haut zu testen. Ein spannender Nachmittag, hier liest du alle Facts in der Zusammenfassung!

Töchterlehof Stutenmilch Neurodermitiscreme Aknecreme Hautprobleme
Dr. Barbara Guttmann und Christian Böhler

Die Ganzheitsmedizinerin Dr. Barbara Guttmann hielt einen interessanten Vortrag zum Thema "Die ganzheitliche Behandlung von Hautproblemen. Es wurden die Zusammenhänge zwischen Haut, Darm, Immunsystem und dem ganzen Menschen vorgestellt. Wir erfuhren, wie die Haut mit den inneren Organen wie Leber und Niere zusammenhängt sowie wie sich Stress auf das Immunsystem auswirkt. In ihrem Vortrag berichtete sie unter anderem über die verschiedenen alternativen Behandlungsmöglichkeiten wie Anthroposophie, Akupunktur, Phytotherapie und Hypnose.

Desweiteren klärte sie die Teilnehmer über die positiven Effekte einer Stutenmilch-Kur bei Neurodermitis, Akne oder Psoriasis auf. Es ist kein Wunder, wie über den Darm mit z.B. der Stutenmilch die Haut erreicht und behandelt werden kann. Der Darm ist ein wichtiger Mitspieler in der Hautgesundheit und die Stutenmilch ein sanfter, sicherer und effizienter Regulator und Heilungsfaktor der Entzündlichkeit an der Schleimhaut. Denn die Haut kann durch allerlei innerliche Heilmittel behandelt werden, wobei die Organbehandlung eine große Rolle spielt.

Christian Böhler, Geschäftsführer der Stutenmilch Töchterlehof GmbH, erzählte uns viel Interessantes über die Gewinnung der wertvollen Stutenmilch. Es ist gut zu hören, wie liebevoll und wertschätzend mit den Tieren umgegangen wird. So bekommt das Fohlen in den ersten drei Monaten exklusiv alles von der Stutenmilch und erst ab dem 3. Lebensmonat wird gemolken, und zwar nur das, was das Fohlen nicht selbst getrunken hat. Die Pferde sind sehr empfindlich und wenn ihnen nicht wohl ist, hören sie sofort auf mit der Milchproduktion. Das bedeutet diese Milch ist zwangsläufig frei von Stresshormonen. Ganz generell werden die Pferde stressfrei gehalten. Sie werden auch natürlich gedeckt, also innerhalb der Herde und nicht nach Plan und Zwang. Außderdem wird kein Tier des Hofes geschlachtet. Wenn die Fohlen 10-11 Monate alt sind, werden sie an neue Besitzer abgegeben, denn die wunderschönen Friesen sind sehr beliebt. Mit der Gewinnung dieser Milch entsteht kein Schaden für die Tiere.
Im Anschluss konnten die Teilnehmer die Stutenmilch selbst probieren sowie die Stutenmilch-Creme und Kapseln auf "Herz und Niere" testen. Alle vorgestellten Stutenmilchprodukte kommen ausschließlich vom Töchterlehof in Anger in der Steiermark.

Was steckt alles in der Haut und wie steckt der Mensch in seiner Haut drinnen?

Darüber hinaus haben wir erfahren was Ganzheitlichkeit noch bedeutet: Es werden Emotionen und Gedanken miteinbezogen. Das Seelische und Geistige. Die Haut steht nicht für sich allein. Sie ist nicht isoliert vom Rest des Menschen zu betrachten. Der ganze Mensch steckt in seiner Haut. Was den Menschen ausmacht, sein ganzes Inneres wie sein Seelenleben, sein Immunsystem, seine Verdauung und Ernährung, seine Entgiftung, seine Hormonregulation, sein Denken und sein Schlafen geht in Interaktion mit seiner Haut. Und die Haut kommuniziert mit seinem Innenleben. Daraus ergeben sich die mannigfaltigen Möglichkeiten die Haut zu behandeln und mit ihr umzugehen. Wenn wir zB stark gekränkt werden, werden wir viel leichter krank. Hier kann die zB Stutenmilch unser Immunsystem positiv unterstützen, damit die körperliche Basis gestärkt wird. Alles hängt miteinander zusammen. Das Materielle (der Körper, Yin) wird regiert vom nicht-Materiellen ( Geist und Seele, Yang) aber Yin ernährt das Yang.

Ganzheitliche Hautmedizin
Ganzheitliche Hautmedizin

Die Stutenmilch-Therapie bei Hauterkrankungen

Töchterlehof Stutenmilch Neurodermitis
Töchterlehof Stutenmilch

Die Stutenmilch-Therapie hat sich in den vergangenen Jahren therapiebegleitend in der Behandlung von Neurodermitis und Psoriasis als sehr gut erwiesen. Das Besondere an der Stutenmilch sind ihre gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe, welche von innen den Darm sanieren und äußerlich auf der Haut verwendet entzündungshemmend und leicht antibiotisch wirken. Stutenmilch ist für viele Mitteleuropäer noch etwas Exotisches. Dagegen wird sie in Osteuropa und Nordasien seit Jahrhunderten als stärkendes und gesundheitsförderndes Lebensmittel bei verschiedenen Erkrankungen verwendet.

Weitere Infos zur Stutenmilch aus der Steiermark

Was macht die Stutenmilch so besonders?

Das Besondere an der Stutenmilch sind ihre Inhaltsstoffe und gesundheitsrelevanten Eigenschaften. Sie ist der Frauenmilch (Muttermilch) sehr ähnlich, ist aber deutlich fettärmer. Stutenmilch besteht zu 15-25% aus Linolensäure, einer Omega 3 Fettsäure. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren erhöhen das positive HDL Cholesterin, wirken entzündungshemmend und vermindern das Risiko von Herzkrankheiten. Stutenmilch Kasein ist leichter verdaubar und aufnehmbar für den Körper. Das wichtigste Kohlehydrat der Stutenmilch ist Laktose, die der Darmflora, mit besonders vielen Milchsäurebakterien (Bifidus Bakterien) dient. Dies unterdrückt Keime und fördert die Darmgesundheit. So erhöhte sich in einer Studie der Uni Jena bei einem Drittel der Neurodermitis Patienten nach 16-wöchiger Stutenmilcheinnahme die Anzahl der Bifidus Bakterien im Darm auf das 8-fache. Interessant ist auch der Vitamin C Gehalt. 100ml Stutenmilch enthält so viel wie 100g Äpfel. Stutenmilch hat (zB im Vergleich zu Kuhmilch) ein sehr geringes allergenes Potential und ist daher besonders bei allergiegefährdeten Neurodermitiker empfehlenswert!

Ganzheitliche Hautmedizin
Ganzheitliche Hautmedizin

Die Stutenmilchcreme

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Töchterlehof Stutenmilch-Creme

Zusätzlich kannst du mit Stutenmilch deiner Haut auch von außen etwas Gutes tun und durch die Verwendung von Cremes und Salben die Haut kräftigen und die Hautzellen regenerieren. Durch die spezielle Eiweißzusammensetzung aus Albuminen und Globulinen sowie der hohen Konzentration an ungesättigten Fettsäuren und Mineralstoffe regt die Stutenmilchcreme den Stoffwechsel der Haut an und stärkt diese zeitgleich. Die Creme wirkt beruhigend, entzündungshemmend und leicht antibiotisch. Sie eignet sich hervorragend bei Juckreiz, Hautrötungen und kleinen Entzündungen der empfindlichen Gesichtshaut. Weiters wird das Einrühren von frischer Stutenmilch oder Stutenmilchpulver in lauwarmes Wasser zum Auftragen auf die Haut empfohlen. Es ist auch möglich, die Milch bzw. das Pulver mit einer Salbengrundlage zu verrühren. So kann man sich seine Creme selber herstellen. Achtung: Stutenmilch verdirbt sehr schnell. Bei kosmetischen Produkten solltest du darauf achten, dass der Stutenmilchanteil hoch ist und möglichst nur natürliche Stoffe verwendet werden. Eine Kombination von innerlicher und äußerlicher Anwendung wird gerade zu Beginn der Behandlung empfohlen!

Weitere Infos auf toechterlehof.at

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